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Soriano – Was macht ihn so begehrt?

Er ist in Darmstadt geboren, wechselte 2006 in die Jugend des FC Bayern München und wagte im Alter von 18 Jahren den Schritt in die Serie A. Sechs Jahre später sind auch Juventus, der AC Mailand und weitere Klubs auf Roberto Soriano aufmerksam geworden.

Und das ist kein Wunder, denn der 24-Jährige überzeugt vor allem durch seine Variabilität. Einmal im Kader kann er im Mittelfeld beinahe jede Position besetzen, auch wenn er sich in der Zentrale am wohlsten fühlt.

Maurizio Sarri, Trainer des SSC Neapel, plant mit ihm laut der Gazzetta dello Sport beispielsweise als Spielmacher und wahlweise auch als zentralem Mittelfeldspieler, während Juventus Turin ihn als Alternative zu Julian Draxler ins Visier genommen hat. Bei der Alten Dame würde Soriano also vorwiegend über die rechte Außenbahn kommen und mit Paul Pogba als Zehner Positionswechsel betreiben.

Dass er im Mittelfeld eine Konstante ist, beweist Soriano seit drei Jahren in der Serie A, nachdem ihm mit Sampdoria bereits der Aufstieg aus der Serie B gelang. In den vergangenen 36 Monaten war der italienische Nationalspieler nie verletzt, absolvierte insgesamt 86 Partien, erzielte dabei neun Tore und gab sieben Assists.

Bereits 2012 machte der arbeitswütige Italiener in einem Testspiel gegen den FC Barcelona mit einem wunderschönen Flugkopfballtor auf sich aufmerksam, doch die Blucerchiati hielten ihn in Genua und taten gut daran, denn Soriano ist auf dem Feld oft vielerorts zu finden: Der in Darmstadt Geborene hilft in der Defensive aus, beruhigt im Mittelfeld das Spiel und schießt in der Offensive Tore.

Auch der AC Mailand ist an dem Mann interessiert, der Sampdoria in den vergangenen Jahren in der Serie A hielt – und das treibt den Preis nach oben. Waren vor wenigen Wochen noch zehn bis zwölf Millionen Euro im Gespräch, so sind es mittlerweile ob der großen Konkurrenz bereits 15 Millionen Euro plus etwaiger Boni.

Wer den Zuschlag bekommt, ist noch unklar. Napoli erwartet im Laufe der Woche eine Antwort des heißbegehrten Spielers.

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