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Paul Pogba: Keiner hat die 10 mehr verdient

Paul Pogba: Keiner hat die 10 mehr verdient
Foto: Alex Schmitt

Auf dem Feld ist er Arbeitsbiene und kreativer Goalgetter zugleich. Neben dem Feld gibt er sich cool und gelassen, bekennt sich zu Juventus und lässt nie etwas anbrennen. Bei der Supercoppa gegen Lazio wird er erstmals die Rückennummer 10 tragen – und keiner verdient sie aktuell mehr als er.

Denn Paul Pogba hatte nicht nur einen großen Anteil daran, dass die Alte Dame in der Saison 2014/2015 beinahe das Triple holte, sondern kompensiert aktuell auch die Abgänge der Superstars Carlos Tevez und Arturo Vidal. Im Mittelfeld ist er die Konstante, an die sich Juventus klammert.

Arbeitsbiene …

Es ist sein Kampfgeist, an den jüngere Kollegen wie Kingsley Coman oder Daniele Rugani sich klammern und an dem sie wachsen können. „Er wird mehr Verantwortung übernehmen“, erklärte auch Trainer Massimiliano Allegri. Pogba reiht sich damit direkt  hinter seinen Kapitänen Gianluigi Buffon und Giorgio Chiellini ein.

Aber die ehemalige Nummer 6 ist nicht nur Arbeitstier, sondern auch Künstler. Jede Woche aufs Neue begeistert er nicht nur über 40.000 Zuschauer im Juventus Stadium, sondern Millionen von Menschen vor den Fernsehgeräten. Pogba ist das, was vielen Klubs in Italien fehlt. Er ist bescheidener Alleinunterhalter, einer vom Schlag Zinedine Zidane.

… und Künstler

Und dann wären da noch die Tore und Assists. 129 Partien absolvierte der erst 22-Jährige bereits für die Bianconeri. Dabei gelangen ihm 24 Treffer und 27 Vorlagen. Im Schnitt ist er in jedem dritten Spiel an einem Tor beteiligt – in einer Liga wie der Serie A, in der selbst gute Stürmer nicht immer auf ihre Quote kommen, ein herausragender Mittelwert.

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In der Supercoppa kann der Franzose seinen sechsten Titel in Schwarzweiß feiern. Nach drei Meisterschaften und einem Pokalsieg wäre es der zweite italienische Superpokal in seiner Karriere, nachdem die Champions League nur um Haaresbreite verpasst wurde.

Pogba ist noch immer nicht satt und auch das macht ihn für den Verein so wertvoll. Nach einer fast perfekten Saison und den Abgängen von Tevez und Vidal hätte auch er sich querstellen und einen Transfer forcieren können. Doch der Youngster blieb ruhig und besonnen, will in Turin als Führungsspieler weiter wachsen.

Bleibt nur zu hoffen, dass er dem Klub, der Serie A und dem italienischen Fußball noch lange erhalten bleibt. Er ist der Typ Fußballer, den dieses Land braucht.

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