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Inter jagt Champions League mit dem Fernglas

Inter jagt Champions League mit dem Fernglas
Foto: imago Sportfotodienst


„Ich will mit Inter Mailand in die Champions League„, erklärte Lukas Podolski bei seiner Präsentation Anfang Januar. Xherdan Shaqiri stimmte ein, als wenig später er selbst zu Inter Mailand wechselte: „Wir können es schaffen.“

Den Durchhalteparolen zum Trotz mussten sich die Nerazzurri am 20. Spieltag der Serie A dem FC Turin geschlagen geben. Die Königsklasse sucht man in Mailand weiter mit dem Fernglas.

„Diese Niederlage tut weh“, erklärte Trainer Roberto Mancini auf der Pressekonferenz im Anschluss an das 0:1 gegen den Außenseiter aus Piemont. „Wir waren vor dem gegnerischen Strafraum nicht präzise genug.“

Mancini: „Keine gute Partie von Podolski“

Sinnbild der Niederlage war Lukas Podolski, der gegen Torino nach 66 Minuten und lediglich zwei Torschüssen ausgewechselt wurde. Laut whoscored.com gelang ihm kein einziges Dribbling – immerhin fing er zwei gegnerische Pässe ab.

„Es war keine gute Partie von ihm“, stellte auch Mancini fest. „Ich bin nicht zufrieden mit ihm, aber ich bin auch mit den anderen Angreifern nicht zufrieden.“

Champions League? Nicht in dieser Liga

Mit 26 Punkten hinkt Inter im Kampf um die internationalen Plätze weiter hinter, genau wie der AC Mailand, der sich am Samstag Lazio und Miroslav Klose geschlagen geben musste.

„Die Party in Mailand ist erstmal vorbei, sowohl bei Milan als auch bei Inter“, erklärte Italien-Experte Oliver Birkner Anfang Januar im Gespräch mit Calcio Total. Anscheinend ändern daran auch die jüngsten Neuzugänge nichts – zumindest in naher Zukunft wird Inter nicht königlich vertreten sein. Nicht in dieser Liga, in der mit Lazio, Sampdoria, dem AC Florenz und Neapel drei bärenstarke Mannschaften um die Champions League kämpfen.

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