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Lazio: Nach Holperstart auf Europakurs

Lazio: Nach Holperstart auf Europakurs
Foto: imago Sportfotodienst

Trainer Stefano Pioli hat Lazio Rom auf den richtigen Kurs gebracht. Zumeist ohne Weltmeister Miroslav Klose geht es für die Hauptstädter in der Serie A derzeit steil aufwärts. Mit dem jüngsten Sieg im Spitzenspiel gegen Sampdoria Genua hat der Klub die Europa-Ambitionen bestätigt.

Die Gründe liegen auf der Hand: Mit der wiedergewonnenen Offensivkraft hat Lazio auch über Konter eine wichtige Ressource für Tore entdeckt. Auf der Pressekonferenz nach dem 3:0-Sieg gegen Sampdoria erklärte Trainer Pioli, man habe sich „den dritten Platz redlich verdient“ – und zwar nach „einer der besten Mannschaftsleistungen der Saison“.

Titelanwärter: AS Rom „auf dem richtigen Weg“

Gegen die Samp ragte vor allem Brasilien-Neuzugang Felipe Anderson heraus. Der 21-Jährige, der im Sommer für knapp acht Millionen Euro vom FC Santos gekommen war, ist mitverantwortlich dafür, dass Klose mittlerweile hauptsächlich auf der Bank schmort. Seine herausragende Form mit zuletzt vier Toren und vier Assists in vier Partien dürfte ihm auch im anstehenden Derby einen Platz in der ersten Elf garantieren.

Ohne Klose: Lazio lässt Holperstart hinter sich

Gemeinsam mit Filip Djordjevic und Stefano Mauri bildet der Südamerikaner derzeit eines der gefährlichsten Trios der Serie A, das mit 17 Treffern für mehr als die Hälfte der Lazio-Tore verantwortlich ist.

Dabei sah es zu Saisonbeginn nicht danach aus, als würde Pioli die heißersehnte Wende bringen. Lazio verlor drei der ersten vier Partien – bei zwei dieser drei Niederlagen stand Miroslav Klose in der ersten Elf. Für den zurückgetretenen Nationalspieler höchstwahrscheinlich der Knackpunkt. In den kommenden Wochen lief Filip Djordjevic ihm den Rang ab, als Lazio den Holperstart hinter sich ließ und über einen Monat ungeschlagen blieb.

Spitzenspiel im Olimpico

Seit der Niederlage gegen Udine am vierten Spieltag folgten nur zwei weitere Partien, in denen Lazio keine Punkte holte. Zuletzt war das Prunkstück gar die bis dahin oft anfällige Defensive der Hauptstädter. In den letzten fünf Partien musste der Klub nur drei Gegentore hinnehmen, zwei davon beim spektakulären 2:2 gegen Inter Mailand.

Am Sonntag folgt nun das nächste Spitzenspiel: Gegen die Roma will man sich im heißumkämpften Derby endgültig in der Spitzengruppe etablieren. Sollte das gelingen, ist das Momentum endgültig auf Seiten der Laziali.

Vor den heißen Wochen mit Partien gegen Neapel und Mailand wäre das von großem Vorteil.

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